Strong Encryption für PC-to-any-Host-Connectivity
Allgemeine Informationen zu Verschlüsselungsverfahren
US Exportbeschränkungen für Verschlüsselung
Strong Encryption bei HOB Software-Produkten
Strong Encryption für sicherere PC-to-Host-Kommunikation (HOBLink 3270)
Sichere Web-to-Host-Connectivity mit HOBLink J-Term (3270 Terminal Emulation
in Java)
Strong Encryption mit HOBLink Secure
Verschlüsselungsverfahren
Viele Verschlüsselungsverfahren, die in öffentlichen Netzwerken
eingesetzt werden, sind in allen Einzelheiten bekannt. Die Sicherheit liegt bei diesen
Verfahren in einer Zusatzinformation (Schlüssel), die bei der Verschlüsselung mit
eingeht. Jedes Verschlüsselungsverfahren ist theoretisch dadurch zu knacken, dass alle
möglichen Schlüssel durchprobiert werden (sogenannte vollständige Schlüsselsuche).
In der Praxis wird dies dadurch verhindert, dass die Länge des
Schlüssels ausreichend groß gewählt wird. Eine Länge von 40-Bit wurde bereits mehrfach
entschlüsselt, 56-Bit gelten ebenfalls als nicht mehr sicher, erfordern jedoch einen
immensen Aufwand. Bei 128 Bit stößt man dagegen an physikalische Grenzen: Ein Computer,
der alle Schlüssel dieser Länge durchprobieren könnte, müsste unvorstellbare
Rechenleistung erbringen, die nur theoretisch zu leisten ist.
Der Data Encryption Standard (DES) verwendet eine Schlüssellänge
von 56 Bit. Neuere Implementierungen bevorzugen meist den International Data Encryption
Algorithm (Idea), der mit 128 Bit verschlüsselt. Die Schlüssellänge allein ist jedoch
kein Maß für die Sicherheit eines Verschlüsselungsverfahrens. Oft gibt es weniger
aufwendige Angriffe als die vollständige Schlüsselsuche auch dies gilt es bei der
Wahl des Verschlüsselungsverfahrens zu berücksichtigen.
US-Exportbeschränkungen für Verschlüsselung
Der Export von Kryptografie ist in den USA nach wie vor gesetzlich
beschränkt. Für deutsche Firmen bedeutet dies, dass sie teilweise wenn sie
Software amerikanischer Hersteller verwenden möchten auf den Einsatz unsicherer
Verschlüsselung angewiesen sind.
Bis Ende 1996 verbot die International Traffic and Arms Regulation (ITAR) den Export von militärisch verwendbarer Verschlüsselungstechnik. Als Folge davon durfte Software aus den USA nur mit maximal 40-Bit-Verschlüsselung ausgeführt werden. Derartig verschlüsselte Dokumente sind sehr schnell zu entschlüsseln.
Seit Ende 1996 ist der Export von Kryptografie nicht mehr durch die ITAR geregelt, sondern durch ein Gesetz - die Export Administration Regulations (EAR). Die Ausfuhr von sicherer Verschlüsselungstechnik ist jedoch weiterhin stark beschränkt. Diese Bestimmungen sehen vor, dass das Handelsministerium Exportgenehmigungen vergibt. Verschlüsselungsverfahren bis 56 bit dürfen inzwischen auch ohne Genehmigung nach Europa exportiert werden.
Der Export von Verschlüsselung größer 56-bit ist trotz
dieser Liberalisierung weiter genehmigungspflichtig. Zuständige für
derartige Export-Genehmigungen ist das US-Handelsministerium, die
federführende Institution im Hintergrund ist aber die National Security
Agency (NSA). Diese hat in erster Linie die Aufgabe, Nachrichten abzuhören,
die für die Sicherheit der USA bedeutend sind. Produkte mit starker
Verschlüsselung (> 56 bit) erhalten zwar eine Exportgenehmigung, allerdings
erst nach dem "Technical Review" durch das US-Handelsministerium.
Die Vermutung liegt nahe, dass der "Technical Review" nur dazu dient, das Vorhandensein geeigneter Key-Recovery-Mechanismen zu überprüfen.
"Strong Encryption" bei HOB Produkten
HOB Software-Produkte werden in Deutschland entwickelt und
unterliegen daher nicht den US-Exportbeschränkungen. Mit der Verschlüsselungstechnik der
HOB-Software sind Sie auf der sicheren Seite. Es werden ausschließlich
Verschlüsselungsverfahren verwendet, die bisher nicht entschlüsselt werden konnten und
somit als absolut sicher gelten. Folgende Verschlüsselungslösungen können Sie von HOB
erwerben:
Strong Encryption für sicherere
PC-to-Host-Kommunikation (S/390) für HOBLink 3270 (3270-Emulation)
In der bisher klassischen Kommunikationsumgebung auf Basis einer
3270-Emulationen unter Windows oder OS/2 bieten wir eine
Verschlüsselungslösung an, die als absolut sicher gilt. Die Verschlüsselungslösung
besteht aus zwei Komponenten, einer Host-Komponente (HOBCOM) und dem Client, der in diesem
Fall die 3270-Emulation HOBLink 3270 ist. Somit ist die gesamte Strecke der Kommunikation
abgesichert. (Durchgängige Verschlüsselung zwischen Client & Host) Die
Verschlüsselung basiert auf dem Blowfish-Algorithmus mit einem 64-bit-Block-Cipher und
einer maximalen Schlüssellänge von 256-bit. Der eigentliche Datenschlüssel wird aus dem
Anwenderschlüssel und zusätzlich einem Timestamp generiert. Verschlüsselt werden kann
entweder nur das Passwort oder der gesamte Datenstrom, sowohl Daten der
Bildschirmkommunikation als auch Druckdaten.
Benötigte Produkte für sichere Anbindung von HOBLink 3270 (3270
Emulation) unter Windows 32-bit:
- HOBCOM (OS/390, MVS, VM, VSE)
- HOBLink 3270 V. 4.4 (Windows 32-bit)
Visuelle Darstellung der Verschlüsselung

Sichere Web-to-Host-Connectivity mit HOBLink J-Term
(3270 Terminal Emulation in Java)
Durch den zunehmenden Trend der Integration von Hosts in Internet-
und Intranet-Umgebungen wird das Thema "Datensicherheit" wichtiger denn je. So
ist obige Lösung prädestiniert für Web-to-Host-Kommunikation. Mit HOBLink J-Term, einer
kombinierten 3270, 5250 und VT525 Emulation in native Java, besteht ebenso die
Möglichkeit, das Passwort oder den gesamten Datenstrom zu verschlüsseln. Voraussetzung
für die Kommunikation ist lediglich ein javafähiger Internet-Browser (z. B. Netscape
Navigator oder Microsoft Internet Explorer).
Visuelle Darstellung der Web-to-Host-Verschlüsselung (3270)

Benötigte Produkte für sichere Anbindung von HOBLink J-Term
(kombinierte 3270-, 5250- und VT525 Terminalemulation in Java). Verschlüsselung nur
3270-Datenstrom:
- HOBCOM (OS/390, MVS, VM, VSE)
- HOBLink J-Term 2.3 oder HOBLink J-Term Thin Edition 1.1 bzw. 1.2
HOBLink Secure - Strong Encryption auf Basis SSL V. 3.0
Mit HOBLink Secure bieten wir eine weitere Verschlüsselungslösung
an. HOBLink Secure ist ein optionales Software-Produkt und mit folgenden HOB
Software-Produkten einsetztbar:
Web-to-Host
HOBLink J-Term 3270-, 5250 und VT525 Emulation in Java
HOBLink J-DRDA JDBC-Datenbanktreiber Typ 4 für Zugriff auf alle IBM DB2
Datenbanken
Klassische Emulationen
HOBLink 3270 3270 Terminalemulation für Windows 32-bit
Midrange-Connectivity
HOBLink 5250 5250 Emulation für Windows 32-bit
Unix-Connectivity
HOBLink VT525 VT525 Terminalemulation für Windows 32-bit
NT/Windows 2000-Connectivity
HOBLink JWT Java Windows Terminal für plattformunabhängigen
Zugriff auf MS Windows Terminal Server/ Windows 2000 (Windows Anywhere)
Verschlüsselungslösung mit HOBLink Secure und HOB
Software-Produkten
HOBLink Secure ist eine auf SSL V. 3.0 basierende
Verschlüsselungslösung, die optional zu den genannten Produkten eingesetzt werden kann
und unterliegt nicht den Exportbeschränkungen für Verschlüsselungssoftware. HOBLink
Secure besteht aus 3 Komponenten:
Client
HOBLink Secure Client für Java
HOBLink Secure Client für Windows 32-bit
Redirector (Web Secure Proxy)
HOBLink Secure Redirector für Java
HOB Web Secure Proxy für Windows, SCO Open Unix, IBM AIX, HP-UX Itanium,
HP-UX PA-Risc und Sun Solaris
SSL Manager
Folgende Verschlüsselungsmethoden können genutzt werden:
Verschlüsselungsalgorithmen für den Verbdindungsaufbau (asymmetrisch):
DH (Diffie-Hellmann)
RSA (Rivest, Shamir and Adelman)
Verschlüsselungsalgorithmen für die laufende Verbindung (symmetrisch):
RC2 mit 40-bit
RC4 mit 40- bzw. 128-bit
DES mit 56-bit
3DES mit maximal 168-bit (3 Keys à 56-bit, effektive Schlüssellänge 112-bit)
Folgende digitalen Signaturen
(Hashfunktionen, Message Digests - Prüfsummenalgorithmen) werden unterstützt:
Visuelle Darstellung der Verschlüsselung: (Lösung 1:
HOBLink Secure Client und Redirector)

Weitere Lösungsmöglichkeiten
HOBLink Secure basiert auf dem Standard SSL V. 3.0 und ist mit dem
HOBLink Secure Client (Java oder Windows 32-bit) kompatibel zu anderen
SSL-Verschlüsselungskomponenten, d. h. wird der HOBLink Secure Client verwendet, kann
alternativ zum HOBLink Secure Redirector auch ein bestehender Redirector (enthalten z. B.
in IBM SecureWay Communications Server) verwendet werden.
Gleiches gilt für den HOBLink Secure Client. Wird bereits eine
Client-Software mit SSL V. 3.0-Unterstützung eingesetzt, kann der HOBLink Secure
Redirector verwendet werden. Festzuhalten gilt allerdings: Wird nur eine Komponente von
HOBLink Secure eingesetzt, entweder nur HOBLink Secure Client oder HOBLink Secure
Redirector, kann nur die Verschlüsselung eingesetzt werden, die maximal vom
"Fremdprodukt" unterstützt wird. In der Regel findet hier nur eine
eingeschränkte Verschlüsselung statt, die wie einleitend schon erwähnt,
Exportbeschränkungen unterliegt.
Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unser Marketing.
Last Updated:
13. Mai 05
by webmaster@hob.de
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