Verjüngungskur
HOB bringt Java-basierendes Entwicklungswerkzeug zur GUI-fizierung von IBM-Hostmasken auf den Markt
Zirndorf, 12. Mai 2000. Der deutsche Softwareentwickler und Connectivityexperte HOB gab eine weitere Neuentwicklung bekannt: HOBLink J-FaceLifter heißt das Java-basierende Entwicklungstool, das Programmierer mit den notwendigen Werkzeugen ausstattet, veraltete IBM Mainframemasken bei Log-on über’s Web im modernen Outfit mit grafischer Benutzeroberfläche erscheinen zu lassen. Zum ersten Mal ausgeliefert wird HOBLink J-FaceLifter im Juni 2000.
Mit dieser GUI-fizierungssoftware wendet sich HOB vor allem an die hauseigenen Entwicklungsabteilungen von Großunternehmen und an Dienstleister. Während vergleichbare Veredelungssoftware anderer Hersteller auf proprietäre Umgebungen aufsetzen, verfolgt HOB mit HOBLink J-FaceLifter, der alle gängigen Java-Entwicklungsumgebungen wie Visual Café
und VisualAge for Java unterstützt, eine strikt offene Strategie. Dadurch ist auch die Integration von bestehenden und zukünftigen JAVA-Entwicklungen (z.B. Swing) gewährleistet.
Klaus Brandstätter, Geschäftsführer von HOB und Chef der Entwicklung kommentierte: "HOBLink J-FaceLifter führt modernes Java-Computing und Host-Computing zusammen. Dabei haben wir darauf geachtet, dass wir den Unternehmen völlig freie Wahl lassen bezüglich der Entwicklungsumgebungen, in denen sie HOBLink J-FaceLifter zur strukturspezifischen Anpassung der Host-Applikationen einsetzen. Gegenüber proprietären Lösungen spart das Programmierern enorme Einarbeitungszeit in neue Entwicklungsumgebungen, und Unternehmen eine Menge Geld."
HOBLink J-FaceLifter wurde speziell für die GUI-fizierung von IBM-Applikationen basierend auf Mainframe und AS/400 konzipiert und erlaubt Unternehmen, sämtliche Bildschirme, die der Mainframe bzw. die AS/400 über das Web sendet und mittels Java-Client aufgerufen werden, individuell nach den Bedürfnissen des Unternehmens und seiner Anwender zu gestalten. Die Komplexität der Host-Anwendungen und die alpha-numerischen Screens bleiben so den Benutzern verborgen. Dabei sind keinerlei Veränderungen an Host-Applikationen nötig.
Die Anpassung findet in mehreren, einfachen Schritten statt: Zunächst werden die relevanten Bildschirme mit der Emulationen HOBLink 3270 bzw. HOBLink 5250 aufgezeichnet, anschließend mit HOBLink J-FaceLifter in Java-Code konvertiert und mit einem Java-Compiler editiert. Komplexe Host-Bilder werden auf diese Weise vereinfacht, indem zum Beispiel nur bestimmte Felder für die GUI-Version ausgewertet werden. Gleichermaßen kann ein Plus an Funktionalität hinzu gefügt werden, z.B. über die mitgelieferten Java Beans zur Hostkommunikation, ohne dass dabei die Host-Anwendung an sich verändert werden muss.
Systemvoraussetzungen:
Für die Entwicklungsumgebung:
- HOBLink J-Term (Java-basierende Web-to-Host Software von HOB)
- Java-Compiler (z.B. Symantec Visual Café Version 3 und höher etc.)
- HOBLink 3270 oder HOBLink 5250
Für die Client Umgebung:
- HOBLink J-Term V. 2.3 (lauffähig auf allen Plattformen mit einer JVM, die JDK 1.1.4 oder höher unterstützt)
HOBLink J-FaceLifter ist ab Juni verfügbar und kostet knapp 22.000 Mark inklusive MwSt.
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