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Schlanke Ergebnisse

HOB liefert neues Release ihres ODBC-Treibers HOBLink DRDA , Version 4.1. aus.

Zirndorf, 1. Dezember 2000. Der deutsche Softwareentwickler HOB gab bekannt, dass er ab sofort ein neues Release des ODBC-Treibers HOBLink DRDA ausliefert. HOBLink DRDA Version 4.1., das auf dem ODBC-Standard 3.51 (Open Database Connectivity) basiert, sorgt als Middleware für bequemen DB2-Datenaustausch mit allen ODBC-fähigen Applikationen wie Microsoft Office (Word, Access und Excel). Die Software unterstützt außerdem dabei alle gängigen Datenbankapplikationen aus den Bereichen Business Intelligence, Data Warehousing und ERP. Ebenso eignet sie sich zum Einsatz mit eigenentwickelten Datenbankanwendungen, die zum Beispiel mit MS Visual Basic, Visual C/C++, Centura SQL Windows oder Delphi unternehmensspezifisch programmiert worden sind.

Die neuen Funktionen konzentrieren sich im Kern auf neue Werkzeuge für Systemadministratoren, die den Einsatz von HOBLink DRDA wirtschaftlicher und anwenderfreundlicher gestalten sollen. Insbesondere trägt die Middleware den gehobenen Anforderungen von Großunternehmen wie Banken und Versicherungen Rechnung. Für Entwickler weist HOBLink DRDA einige interessante Tools auf, den ODBC-Treiber bei der Kommunikation mit Hostdatenbanken auf die hausinternen Datenbankanwendungen hin anzupassen.

Die Neuerungen im Überblick: HOBLink DRDA erlaubt Systemadministratoren jetzt die maximal zulässige Datenmenge bei Abfrageergebnissen vorzukonfigurieren, z.B. auf ein oder zwei MB. Das eliminiert die Gefahr, dass Anwender im Zuge einer Abfrage potentiell alle in der Datenbank vorhandenen Datensätze anfordern und damit Netz und Übertragungskosten unnötig strapazieren. Darüber hinaus erhalten Systemadministratoren mit HOBLink DRDA Version 4.1. erstmals die Möglichkeit, zahlreiche Kommunikationsparameter im Vorfeld festzulegen. Diese beinhalten beispielsweise IP-Adresse, Portnummer, Verbindungsart und DB-Namen. Damit soll möglichen Anwenderfehlern vorgebeugt werden. Neu hinzu gekommen sind Unterstützung von Novell NDS und die Unterstützung der Codepage 1252 auf dem Host und damit des Euro-Symbols. Die Anzeige von Ergebnisspalten ist mit 999 Spalten Microsoft-konform. Gleichzeitig erlaubt HOBLink DRDA bis zu 100 Abfragekriterien. Ein Kontextmenü in der Taskleiste bietet verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Ebenfalls interessant für Entwickler in diesem Zusammenhang ist der in HOBLink DRDA integrierte "SQL-Anweisungsverlauf". Er ermöglicht durch Anzeige der gestarteten SQL-Anweisungen an die Datenbank und deren detaillierte Rückmeldungen etwaigen Schwachstellen in der SQL-Abfrage auf die Schliche zu kommen und zu beseitigen. Ebenso leistet HOBLink DRDA im gemeinsamen Betrieb mit HOBLink Secure SSL 3.0 Verschlüsselung der Daten.

Wissenswertes zu HOBLink DRDA

HOBLink DRDA dient zur Herstellung der Verbindung von PCs zu DB2 UDB, DB2 für MVS, DB2/400, DB2/AIX- und DB2/NT und DB/2 Server für OS/390. Hierbei erfolgt eine automatische Umsetzung von ODBC in das IBM-typische DRDA-Protokoll über eine SNA-Verbindung mit APPC-Subsystem, (z.B. HOBLink SNA-Stack, kostenlos mit HOBLink DRDA), alternativ über "Native TCP/IP" bei Zugriff auf DB2/2, DB2/NT bzw. DB2/MVS oder über "IBM AnyNet SNA over TCP/IP", letzteres erhältlich unter AIX, MVS/ESA, OS/2, OS/400 und Windows.

Wird HOBLink DRDA um die zusätzliche Hostsoftware HOBDB online ergänzt, so sind auch Legacy-Datenbestände wie VSAM und DL/1 eingebunden ins Tagesgeschäft, und das nicht nur auf Lesezugriff begrenzt; auch der Schreibzugriff durch die PCs ist gewährleistet. Mit der Software HOBDB connect kann auch auf MS SQL Server und Oracle zugegriffen werden.

Für den Anwender bedeutet HOBLink DRDA als ODBC-Treiber, dass die Pflege der Datenbestände direkt aus seinen gewohnten Windows-Applikationen heraus stattfinden kann, ohne Einsatz einer lokalen Datenbank oder Erlernen zusätzlicher Programme.

Der Zugriff und Austausch von Hostdaten über das Internet wird im Zusammenspiel von MS Internet Information Server, HOBLink DRDA und HOBDB online nebst Web-Browser und Einsatz eines CGI-Programmes realisiert. Hier bietet HOB kostenlose Tests für Unternehmen unter http://www.hob.de/tests/tests.htm

HOBLink DRDA gibt es in Ausführungen für die 16- und 32-Bit Windowsplattform, als 32-Bit-Programm unter OS/2 native und 16-Bit unter Win-OS/2.

Weitere Informationen:

Jürgen Hönig
Tel: 09103/715-295
Fax: 09103/715-271
Email: hoenig@hob.de


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webmaster@hob.de, Last Updated: 01. Jul 02