Cadolzburg, 21. Juni 2002. Der deutsche Softwareentwickler HOB gab
bekannt, dass er ab sofort ein neues Release des ODBC-Treibers HOBLink DRDA
ausliefert. HOBLink DRDA Version 4.2, das auf dem ODBC-Standard 3.51 (Open
Database Connectivity) basiert, sorgt als Middleware für bequemen
Datenaustausch zwischen allen ODBC-fähigen Applikationen wie Microsoft Office
(Word, Access und Excel), Cognos Impromtu, Borland Delphi und Datenbanken.
Neuerungen beziehen sich auf die Unterstützung großer Objekte (LOBs),
Wildcardabfragetechnik, "erzwingbarer" lesender Zugriff und die
Einbindung einer eigenen, "echten" Datei-DSN. Modifikationen am
Passworthandling reduzieren den Verwaltungsaufwand für Systemadministratoren.
Die neuen Funktionen, zu denen in erster Linie die Unterstützung von Large
Objects (LOBs) von bis zu 2 Gigabytes gehört, ermöglichen jetzt den Einsatz
von HOBLink DRDA in einem multi-medialen Umfeld. Sie teilen sich in CLOBs (Character
Large Objects) und BLOBs (Binary Large Objects) auf. Die Unterstützung von LOBs
ermöglicht jetzt im Falle einer Datenbankabfrage eine automatische Zuordnung
und Anbindung längerer Textauszüge wie zum Beispiel Buchexzerpte oder das
automatische Hinzufügen von Bild- bzw. Tonmaterial bei der Abfrage einer
Artikelnummer.
Ebenso neu ist die Unterstützung von Wildcardabfragen bei Tabellenauswahl,
die die Abfrageparameter auf einen oder mehrerer Buchstaben mit Platzhaltern
beschränkt.
Zusätzlich wurde eine weitere Sicherheitsbarriere integriert, die es
Systemadministratoren ermöglicht, Leserechte von Treiberseite her zu steuern,
so dass applikationsübergeordnet beispielsweise benutzerspezifisch ein
ausschließliches Leserecht für sensible Datenquellen "erzwungen"
werden kann.
Die von HOBLink DRDA ermöglichte echte Datei DSN (Data Source Name),
ebenfalls eine Neufunktion, erlaubt jetzt gänzlich benutzerunabhängigen
Zugriff auf Datenquellen. Gewisse Datenquellen können auf diese Weise gezielt
über die spezifische Datei DSN abgefragt werden, unabhängig von System und
Benutzer.
Modifikationen am Passworthandling erlauben es Benutzern, ihr persönliches
Passwort nach einmaliger Anmeldung einzugeben, das dann direkt in das Hostsystem
übernommen wird, ohne zusätzliches Eingreifen seitens des
Systemadministrators.
Wissenswertes zu HOBLink DRDA
Die Middleware HOBLink DRDA trägt insbesondere den gehobenen Anforderungen
von Großunternehmen wie Banken und Versicherungen und neuerdings auch
Bibliotheken und Filmindustrie Rechnung. Die Software unterstützt alle
gängigen Datenbankapplikationen aus den Bereichen Business Intelligence, Data
Warehousing und ERP. Ebenso eignet sie sich zum Einsatz mit eigenentwickelten
Datenbankapplikationen, die zum Beispiel mit MS Visual Basic, Visual C/C++,
Centura SQL Windows oder Delphi unternehmensspezifisch programmiert worden sind.
HOBLink DRDA dient zur Herstellung der Verbindung von PCs zu DB2 UDB, DB2
für MVS, DB2/400, DB2/AIX- und DB2/NT und DB/2 Server für OS/390. Hierbei
erfolgt eine automatische Umsetzung von ODBC in das IBM-typische DRDA-Protokoll
über eine SNA-Verbindung mit APPC-Subsystem, (z.B. HOBLink SNA-Stack, kostenlos
mit HOBLink DRDA), alternativ über "Native TCP/IP" bei Zugriff auf
DB2/2, DB2/NT bzw. DB2/MVS oder über "IBM AnyNet SNA over TCP/IP",
letzteres erhältlich unter AIX, MVS/ESA, OS/2, OS/400 und Windows. Wird HOBLink
DRDA um die zusätzliche Hostsoftware HOBDB online ergänzt, so sind auch
Legacy-Datenbestände wie VSAM und DL/1 ins Tagesgeschäft eingebunden, und das
nicht nur auf Lesezugriff begrenzt; auch der Schreibzugriff durch die PCs ist
gewährleistet. Datenbankzugriffe auf MS SQL Server und Oracle werden in
Kombination mit HOB DB connect realisiert.
Für den Anwender bedeutet HOBLink DRDA als ODBC-Treiber, dass die Pflege der
Datenbestände direkt aus seinen gewohnten Windows-Applikationen heraus
stattfinden kann, ohne Einsatz einer lokalen Datenbank oder Erlernen
zusätzlicher Programme.
Der Zugriff und Austausch von Hostdaten über das Internet wird im
Zusammenspiel von MS Internet Information Server, HOBLink DRDA und HOBDB online
nebst Web-Browser und Einsatz eines CGI-Programmes realisiert. Hier bietet HOB
kostenlose Tests für Unternehmen unter http://www.hob.de/tests/tests.htm
HOBLink DRDA gibt es in Ausführungen für die 16- und 32-Bit
Windowsplattform, als 32-Bit-Programm unter OS/2 native und 16-Bit unter Win-OS/2.
150-User kosten beispielsweise 32.016,- Euro inklusive MwSt.
Das deutsche IT-Unternehmen HOB GmbH & Co. KG mit Sitz in Cadolzburg
wurde 1964 gegründet. Bereits seit 1981 setzt das Unternehmen strategische
Schwerpunkte auf die Entwicklung und Herstellung plattformübergreifender und
protokollunabhängiger PC-Host- und Netzwerk-Connectivity-Lösungen. HOB
unterhält Niederlassungen in USA, Frankreich, den Benelux-Ländern und
Österreich. Darüber hinaus ist HOB mit hauseigenen Entwicklungsgesellschaften
in Malta und Moskau vertreten.
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