Datenverfügbarkeit weltweit
HOB liefert neue Version ihres JDBC-Treibers HOBLink J-DRDA aus. Die 2- und
3-Tier Lösung gewährleistet Datenbankzugriff zu allen DB2- und weiteren
Datenbanken aus Applikationen, Applets und Servlets über JDBC. Neu
implementierte Unterstützung von LOBs (Large Objects) erlaubt Verwendung von
Ton-, Bilder-, Text- und Grafikmaterial.
Cadolzburg, 8. Juli 2002. Der deutsche Softwareentwickler HOB gab
bekannt, dass er ab sofort eine neue Version von HOBLink J-DRDA ausliefert.
HOBLink J-DRDA Version 3.1 ist ein multi-threaded Typ 4 Native Java JDBC-Treiber
und bietet die Unterstützung aller JDBC-Klassen. Als Middleware eingesetzt,
bietet HOBLink J-DRDA Java-Clients bequemen, Web-weiten Datenzugriff zu allen
DB2-Datenbanken - wahlweise als Applet oder Servlet auf dem Server aufrufbar,
oder als Applikation auf dem Client installiert. Flankierende Softwareprogamme,
die ebenfalls von HOB entwickelt wurden, gewährleisten überdies Zugriff auf
VSAM, DL/1 und IMS-Bestände sowie auf alle SQL-fähigen Datenbanken wie Oracle,
Microsoft SQL Server, Informix und Sybase.
Die neue Version von HOBLink J-DRDA unterstützt ab sofort die Verwendung
großer Objekte (LOBs), die jeweils eine Größe von bis zu 2 Gigabytes
aufweisen können, was das Produkt vor allem für einen produktiven Einsatz in
einem multi-medialen Umfeld über das Web prädestiniert. LOBs teilen sich in
CLOBs (Character Large Objects) und BLOBs (Binary Large Objects) auf. Die
Unterstützung von LOBs ermöglicht beispielsweise bei Datenbankabfragen eine
Zuordnung und Anbindung längerer Textauszüge wie zum Beispiel Buchexzerpte
oder das Hinzufügen von Bild- bzw. Tonmaterial zu Artikelnummern.
Ebenfalls neu ist die Implementierung der JDBC Data Source Schnittstelle(
DS). Sie stellt eine zeitsparende Hinterlegung und Änderungen spezifischer
Konfigurationen wie Server-IP, Port und Datenbanknamen in einer zentralen Data
Source sicher, auf die der JDBC-Treiber bei dem Verbindungsaufbau zugreift.
Üblicherweise sind Änderungen jeweils im Quellcode der einzelnen Applikationen
vorzunehmen. Der resultierende Verwaltungs- und Programmieraufwand reduziert
sich, laut Firmenchef und Entwicklungsleiter Brandstätter, enorm.
Eine weitere Performancesteigerung soll HOBLink J-DRDA durch die "Connection
Pooling"- Funktion erzielen. Einmalig aufgebaute Verbindungen werden hier
automatisch zentral gespeichert. Diese lassen sich auf Abruf auch von neuen
Clients zeitsparend wiederherstellen. Ebenso lassen sich die Dauer von
Datenbankverbindungen über eine Zeitsteuerungsfunktion, im Connection Pooling
hinterlegt, steuern.
Laut Brandstätter implementieren die HOB Entwickler weitere neuen Funktionen
des JDBC 3.0 Standards im Laufe des Jahres sukzessive.
Wissenswertes zu HOBLink J-DRDA
HOBLink J-DRDA ist ein JDBC-Treiber Typ 4, der auf Native Java beruht und
daher gänzliche Plattformunabhängigkeit und Nutzung durch alle Clients bei
zentraler Installation auf einem Web-Server bietet. Mit HOBLink J-DRDA
integrieren Unternehmen ihre heterogene Datenbank-Landschaft problemlos in
moderne E-Business Strukturen.
Angesprochen mit HOBLink J-DRDA sind insbesondere auch Entwickler Java-basierender
2- oder 3-Tier Datenbankabfrage-Tools. HOBLink J-DRDA versteht sich als
JDBC-Treiber "von der Stange", der den direkten Link von
Datenbank-Applets, Servlets oder Applikationen zum Host via TCP/IP und den dort
residierenden DB2 Datenbanken herstellt. Die Installation aller Komponenten kann
zentral auf dem Web-Server erfolgen. Zum Web-Zugriff wird in diesem Fall auf
Client-Seite lediglich ein Java-fähiger Browser benötigt.
Als Schnittstelle für Entwickler unterstützt HOBLink J-DRDA die JDBC 3.0
API.
In Kombination mit dem hostseitig installierten HOBDB online eingesetzt, wird
nicht nur der lesende und schreibende Zugriff auf VSAM, IMS/DB und DL/1
Datenbestände erweitert, sondern gleichzeitig die Nutzung der Hosts als
Datenbank-Server über’s World Wide Web realisiert. Als weitere, flankierende
Software ermöglicht HOB DBconnect im Zusammenspiel mit HOBLink J-DRDA den
Zugriff zu allen SQL-fähigen Datenbanken wie Oracle, Microsoft SQL Server,
Informix und Sybase.
Die Middleware HOBLink J-DRDA unterstützt alle JDBC-fähigen
Datenbankapplikationen aus den Bereichen Business Intelligence, Data Warehousing
und ERP. Ebenso eignet sie sich zum Einsatz mit eigenentwickelten
Datenbankapplikationen.
Der empfohlene Verkaufspreis für eine 150-User Version beispielsweise liegt
bei EUR 14.616.- inklusive MwSt.
HOB bietet kostenlose Tests für Unternehmen unter http://www.hob.de/tests/tests.htm
Weitere Informationen:
HOB electronic GmbH & Co. KG
Herr Jürgen Hönig
Schwadermühlstraße 3
D-90556 Cadolzburg
Tel.: +49-9103-715-295