Die neue Datenschutz-Grundverordnung – Das müssen Sie beachten

Im Mai 2016 wurde eine Überarbeitung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (General Data Protection Regulation, kurz GDPR) beschlossen. Diese regelt sämtlichen Umgang mit personenbezogenen Daten innerhalb der EU. Im Mai 2018 endet die Übergangszeit und alle Änderungen treten gesetzlich in Kraft.

Die GDPR betrifft die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, beispielsweise Adressen, Fotos und Patientenakten. Unternehmen müssen alle betroffenen Daten verschlüsselt (oder anonymisiert) speichern und übertragen. Schlüssel und Daten müssen dabei an unterschiedlichen Orten aufbewahrt werden. Auch analog dürfen die verschlüsselten Daten nicht zusammen mit dem Schlüssel übertragen werden.
 

Hohe Strafen bei Verstößen

Die Strafe für Verstößen gegen die Regulierung kann bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens betragen, alternativ bis zu zwei Jahren Haft. In besonders eklatanten Fällen kann dem Unternehmen die Datenverarbeitung komplett untersagt werden. In diesem Fall darf die Firma keine Tätigkeiten durchführen, die in irgendeiner Art und Weise mit Datenverarbeitung zu tun haben – sei es der Verkauf von Produkten oder sogar gänzlich die Beschäftigung von Mitarbeitern. Vor der Neuregelung durch die GDPR war die Strafe bei Datenschutz-Verletzungen auf 300.000 Euro gedeckelt.

Aber nicht nur EU-Firmen sind im Zugzwang. Die GDPR gilt nämlich auch für Unternehmen außerhalb der Europäischen Union, beispielsweise wenn Dienstleistungen oder Waren in der EU angeboten werden oder Daten von EU-Bürgern erfasst werden.
 

Der Beitrag von HOB

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Die GDPR gilt ab 25. Mai 2018 verbindlich, diese Deadline ist seit Mai 2016 bekannt. Viele Firmen kommen mit den Anforderungen nicht klar und rechnen bereits damit, Strafen zahlen zu müssen. Um dies zu verhindern, ist der Einsatz von HOB-Lösungen ein geeignetes Mittel.

 

13.07.17