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Das Ziel der HOB VDI Business Lösung ist so definiert, dass
ein Benutzer so gut oder sogar besser arbeiten kann als mit einen Fat
Client am Arbeitsplatz.
Bei VDI wie beim Terminal Server Computing (WTS) werden
zwischen dem lokalen Client und dem virtualisierten Desktop die
Bildschirm-Daten vom Server sowie die Tastatureingaben und die
Maus-Bewegungen vom Client ausgetauscht.
Das Ziel höchster Performance wird einerseits erreicht durch den optimierten RDP Client, andererseits wurde bei der HOB VDI Business Lösung darauf geachtet, dass der RDP Datenstrom ohne Umwege zwischen dem Client und dem virtualisierten Desktop ausgetauscht wird.
In VDI Lösungen, die nicht von HOB kommen findet man einen
Connection-Broker. Dieser Connection-Broker ist dafür zuständig, dass der
Client mit dem richtigen virtualisierten Guest verbunden wird.
Der HOB VDI-Agent ist ein Dienst, der im Windows XP/Vista/7
des virtualisierten Guests installiert ist.
Greifen wie bei der HOB VDI-VS1 Lösung möglich die Benutzer nicht remote sondern lokal (Intranet) zu, so sind zusätzliche Authentifizierung oder zusätzliche SSL-Verschlüsselung unnötig. Das RDP-Protokoll ist schon in der Standard-Ausführung verschlüsselt, diese Verschlüsselung ist auch für lokalen Betrieb ausreichend.
Ohne SSL hat man höhere Performance, diese äußert sich wiederum in spontanem Ansprechen der Windows-Applikationen. Bei HOB VDI-VS1 wird ein echtes Load-Balancing zwischen den Host-Servern durchgeführt. Startet ein Benutzer auf einem Client eine Session so erhält er einen virtuellen Guest auf dem Server mit der geringsten Auslastung. Andere VDI-Lösungen erreichen gleichmäßige Auslastung der
Host-Server dadurch, dass bei Bedarf ein virtueller Guest von einem zu
hoch ausgelasteten Host-Server auf einen anderen, niedriger
ausgelasteten Host-Server transportiert wird.
Trotzdem kann diese Lösung nur bedingt empfohlen werden:
Bei beiden HOB VDI-Lösungen ist ein Reconnect möglich. Verliert ein Client seine TCP-Session, verursacht z.B. durch eine Netzwerk-Störung, so erhält er beim erneuten Anmelden wieder denselben virtuellen Guest und er kann da weiterarbeiten wo er unterbrochen wurde.
Um eine hohe Performance der VDI-Lösung zu erreichen, ist
natürlich auch die Dimensionierung der Hardware und die Konfiguration
anderer Software-Komponenten wichtig.
Die HOB VDI-Business Lösung benötigt wenig Komponenten, ist skalierbar und in der Praxis erprobt. Das Load-Balancing der HOB VDI-Lösung ist patentiert als US-Patentnummer: US 6,950,849 B1. Das Patent trägt den Titel "Controlling Load-Balanced Access by User Computers to Server Computers in a Computer Network".
11.12.08 KB akt. 18.11.10 KWi |